Dienstag, 3. August 2010

Unter den Mong

Meine Zeit abseits der chinesischen Urbanität fing eigentlich erst mit dem Grenzübertritt nach Vietnam an zu schlagen. Um dort hinzugelangen buchte ich Ende Juli eine unaufhörliche Zugfahrt nach Kunming, die von einem seichten Regen eingeweicht noch einmal doppelt so lange dauerte. Sechs Stunden warten in Guangzhou, dann 26 Stunden in der Bahn und in Kunming eigentlich nur Organisatorisches zu erledigen. China werde ich letztlich als ein Land ungenügender Infrastruktur in Erinnerung behalten. Auf den letzten Kilometern musste mir die Volksrepublik das noch einmal aufs Genauste demonstrieren. Der Schlafbus an die Grenze nach He Kou war gewiss gemütlich. Aber ausgerechnet dort, wo so viele dieser Busse wegen riskanter Wendemanöver vollkommen durchgeknallter Busfahrer hunderte Meter die Klippen hinabstürzen, stagnierte unsere Fahrt. Immerhin befanden wir uns noch auf dem Seitenstreifen. Der Motor aber gab kein Tönchen mehr von sich. Und ich schiele noch von meinem Panoramaplatz auf dem hintersten Kanapee des Busses nach vorne und kneife die Augen zusammen und kann in der Dunkelheit eigentlich gar nicht ausmachen, was der Busfahrer dort fabriziert oder zu fabrizieren versucht. Ist das…? Repariert er da den Motor mit einem Löffel? Also ich will dem Fahrer natürlich nicht Unrecht tun. Man muss ja beachten, dass in China eigentlich mit Essstäbchen gegessen wird. Umso ungewöhnlicher ist die Präsenz eines herkömmlichen Löffels, wie er in Europa zum Verspeisen von Gerichten mit hohem Flüssigkeitsanteil verwendet wird, in einem Übernachtbus auf dem Weg zur chinesisch-vietnamesischen Grenze. Allein das lässt mich zu dem Schluss kommen, dass es sich in Wirklichkeit um einen Speziallöffel gehandelt haben muss, der in jedem chinesischen Fernverkehrsbus im Reparaturset enthalten oder sogar anstelle dessen vorhanden ist. Und auch muss ich gestehen, dass der Löffel ja letztlich der Schlüssel zur Weiterfahrt war. Es dauerte zwar sechs wunderschöne nächtliche Stunden, die uns noch mit Polizeipräsenz versüßt wurden, aber danach ging es immerhin weiter. Der Polizei muss man in diesem Fall ohnehin ein gesondertes Lob aussprechen. Sie war die gesamte Zeit unseres Aufenthalts am Abgrund anwesend. Sie kam, sah sich um, rief irgendjemanden an und legte sich danach gleich mit im Bus schlafen. Einige freie Betten waren ja noch da. Als dann endlich die Verstärkung mit – ich mutmaße – einer Gabel ankam, wurde die Maschine endlich wieder fachmännisch in Gang gesetzt und wir kamen sogar rechtzeitig zur Grenzöffnung mit ratterndem Motorengeräusch in He Kou an.


Mein Kanapee


Alles sehr sardinenmäßig in den chinesischen Bussen


Kegelförmige Hüte auf dem Kopf und auf dem Weg nach China - die Vietnamesen


Propaganda - der erste Eindruck von Vietnam


Ein fürsorglicher Führer, dieser Ho Chi Minh)))

Dort wurde mir natürlich sofort Hilfe angeboten. Taxis gibt es zu genüge, auch für Strecken, die man eigentlich Laufen kann und zudem erfreuen einen die Menschen, die einem besonders gute Wechselkurse unterbreiten wollen und behaupten, dass es in ganz Vietnam keine Bankautomaten gäbe. Hätte natürlich sein können – war aber nicht so. Und so entschloss ich mich alleine nach der Brücke über den Song zu suchen. Auf der anderen Seite des Flusses befindet sich nämlich schon das vietnamesische Lao Cai. Und wenn man über ebenjenes Viadukt hinüberläuft, kommen einem bereits tausende Fahrradfahrer mit lustigen kegelförmigen Hüten entgegen. Genau dann weiß man, dass man in Vietnam ist. Man weiß auch, dass man in Vietnam ist, wenn man die Massen an Propagandaplakaten mit dem sozrealistisch aufpolierten Konterfei von Ho Chi Minh sieht, wenn man die wehenden kommunistischen Fahnen mit goldenem Stern und Hammer und Sichel erblickt, wenn tausende Motorradfahrer auf einen einstürzen und „Moto, Moto…very cheap“ rufen. Moto hört sich irgendwie cool an. Das Motorrad ist schließlich das vietnamesische Fortbewegungsmittel Nummer 1. Teilweise sieht man auf den Straßen nichts anderes – nicht einmal die Straße selber. Und irgendwie war es so auch fast gar nicht mehr verwunderlich, dass ich der Versuchung erlag und mir das nächste Motorrad in die Berge schnappen musste. In die Berge – das ist Sa Pa. Die gesamte Gegend ist seit Jahrhunderten Siedlungsort verschiedenster Ethnien, die zumeist hinduistische Wurzeln haben. Mit den Vietnamesen haben sie jedenfalls wenig zu tun außer, dass sie auf ihrem Territorium leben und gezwungenermaßen ihre Schulen besuchen. Aber was heißt gezwungenermaßen. Klar, die Ausbildung in den gelbverputzten Staatsschulen mit den roten Flaggen an den Türen ist ultrapropagandistisch – wenn man so will. Dafür lernen die Kinder der analphabetischen Minderheiten Lesen und Schreiben, was ein ausgesprochener Vorteil ist, gerade in der Tourismusindustrie, welche sie in Sa Pa reichlich bedienen.

Sa Pa war schließlich auch einmal eines der Erholungszentren für die französischen Kolonialisten. In Hanoi und Saigon schwitzten die nämlich wie blöde, wenn sie nicht gerade irgendwelche Revolutionäre in den Gefängnissen folterten oder gegen die vietnamesische Armee kämpften bis diese sie in Dien Bien nur wenige Kilometer von Sa Pa entfernt in die Flucht schlug. Deshalb waren die Berge stets praktische Ausweichorte für die französischen Monsieurs. Im Süden wurde Da Lat zum Klimaerholungsheim, im Norden war es Sa Pa. Und deshalb wimmelt es hier auch noch heute von Touristen. Nach einer Stunde Fahrt durch die Berge und Nebelschwaden der Gegend, sind es die mit ihren Lonely Planets umher spazierenden Backpacker, die mir als erstes auffallen. Als zweites fällt mir auf, dass ich das asiatische Fingerzählsystem immer noch nicht richtig begriffen habe. Die zwei, welche mir der Fahrer in Lao Cai gezeigt hat, war zwar vollkommen richtig, nur die Anzahl der Nullen habe ich falsch interpretiert. Und so war die Strecke dann doch nicht nur 1 Euro, sondern derer 8. Irgendwie war es das dann aber schon fast trotzdem wert. Zumal ich gleich bei Ankunft eine kostenlose Übernachtung angeboten bekam.

Vom Streit neugierig geworden, näherten sich einige der Minderheitengruppen, namentlich die Mong, um in irgendeiner Art und Weise zu schlichten. Das führte letztlich nur dazu, dass ich wirklich bezahlen musste und mich nicht mehr herausreden konnte. Immerhin zeigten mir die Mong aber ein wenig die Stadt und luden mich frei heraus in ihr Dorf ein. Und wer hätte gedacht, dass in diesem Fall eine militärische Ausbildung doch einmal von Nutzen gewesen wäre. Als ich den Mong auf einen schmalen Waldpfad, dann dem Flusslauf bergauf folgte, dachte ich noch, dass wir nach zehn Minuten in ihrem beschaulichen Dorf sein würden. Falsch gedacht. Drei Stunden disziplinierter Fußmarsch mit vollem Gepäck, auf und ab, durch Matsch und Dreck, durch Flüsse und Bäche und überhaupt…zehn Kilometer, die ich natürlich heldenhaft und ohne jedes Anzeichen von Erschöpfung durchgestanden habe. Na gut, nach der Hälfte kam dann doch der Einbruch…wie das eben so ist, wenn man sich aus der Bundeswehr gemogelt hat und schon die gesamte Nacht zuvor unterwegs war. Die Mongfrau, welche jeden Tag diese Strecke zum Markt nach Sa Pa läuft, war aber enthusiastisch dazu bereit meinen Rucksack zu übernehmen und ich…ich schleppte mich selber diesen Marschmonstern hinterher. Irgendwann kamen wir in der idyllischen Landschaft durch irgendwelche Dörfer, in denen Kleinkinder ganze Büffelherden die Berge hinauf jagen und die Wegesränder komplett mit wilden Marihuana-Feldern bewachsen sind. Doch das war natürlich noch lange nicht unser Bestimmungsort. Dort wo diese Mongfamilie wohnte, war bis auf ihr Haus und das einiger Verwandter gar nichts. Bergspitze, Reisterrassen, Büffel und Hühnergeschrei. Dazu eine dunkle Hütte, in der das Feuer Tag und Nacht brennt. Elektrizität gibt es auch – sie spannt sich über Kilometer durch schmale Drähte hindurch auf die Kuppe und bringt sogar das Satellitenfernsehen zum Laufen.


Ich und die Mong


und sowas wächst hier wild am Wegesrand, wird von den Mong auch kultiviert


Mongkinder beim Büffeltreiben


Das Haus


Die Gegend

Satellitenfernsehen schaue ich auf dem Berg aber nicht. Zunächst einmal lasse ich mich gut durchfüttern – wie immer –, dusche mich irgendwie mit kaltem Wasser und Waschpulver und erkunde ein wenig die Gegend. Allein die Reisterrassen sind muchos buenas: das ganze System genial ausgeklügelt. Von oben kommt also der Fluss oder irgendeine Quelle – Wasser auf jeden Fall, welches durch Bambusrohre in die richtige Richtung geleitet wird. Und richtig ist natürlich alles, was direkt in die oberste Terrasse führt. Die füllt sich dann reichlich mit der Flüssigkeit und lässt die Quelle durch winzige Löchlein wasserfallartig eine Etage tiefer tropfen. Und das so lange, bis alle Felder durchgeflutet sind und das Wasser letztlich im Tal ankommt. So spart man sich immerhin das gießen – und dann regnet es ja auch noch ständig: Reisanbau – einfach. Gegen Abend nimmt mich die Schwester der Hausherrin zur Seite…und an dieser Seite steht ein Tisch. Der Tisch, an dem wir zuvor schon Unmengen an Reis, Tofu und Fleisch verspeist hatten. Sie stellt eine Flasche mit irgendetwas Klarem auf den Tisch und bringt mir sonderbare Trinksprüche bei. Ohohoho…ich weiß schon, auf was das hinausläuft. Offensichtlicher Weise will sie mich sturzbetrunken machen – aber warum? Was führt sie im Schilde? Mir meines langen Aufenthalts in Russland und der asiatischen Alkohol-Nichtresistenz bewusst, lasse ich mich aber auf das Spiel ein. Nach dem siebenten Becher Reiswein fragt sie mich ganz ermüdet, ob ich nun endlich sehr betrunken sei. Aus Neugier sage ich Ja und dann offenbart sich der geheimnisvolle Hintergedanke, den die Frau hatte. Sie stürzt hastig in ein Hinterzimmer, wühlt irgendetwas heraus und bietet mir dann Kopfkissenbezüge und Handtaschen zum Verkauf an. Nein ehrlich, was soll ich mit dem Mist? Nichts gegen Kopfkissenbezüge, aber…bitte. Und dann nervt sie mich auch noch die gesamte restliche Zeit mit ihren selbstgemachten Produkten bis zum großen Klimax am letzten Morgen, als sie mich noch kurz nach Erwachen darum bittet eines ihrer Kopfkissen zu kaufen. Nein, sage ich…und sie verfolgt mich bis ans Ende des Dorfes, stellt sich mir in den Weg und preist fortwährend die Qualität ihrer Stickereien an. Ich sage Nein. Ich brauche keine Kopfkissenbezüge und gehe zu Bett.


Reisterrassen


Markus als Mong

Doch lange währt der Schlaf nicht. Irgendwie tickt der Hahn nicht ganz richtig. Abgesehen davon, dass meine eigene Uhr mindestens eine Stunde vor geht, was ich erst zwei Tage später merken sollte, kräht das Tier schon um 2 Uhr mit absonderlich metallischer Stimme. Im Zehnminutentakt schreit er allem Anschein nach genau neben meinem Ohr und was er damit bezwecken will, ist mir vollkommen unklar. Ich jedenfalls bin wach und sobald ich wieder einnicke rennt die gesamte Hühnerfamilie unter meinem Bett entlang. Gegen 4 sehe ich schimmernd durchs Moskitonetz, wie die Hausherrin einen riesigen Bambusast durch den Wohnraum zerrt. Was in aller Welt soll das schon wieder? Die Erklärung ist schnell gefunden. Das einzige, was nicht passieren darf ist, dass das Feuer ausgeht. Deswegen wird jeden Morgen um 4 Uhr nachgelegt: Routine. Dann brennt es schön vor sich hin und röstet irgendwelche darüber befindlichen Früchte. Ach ja, diese Früchte. Ich hatte ja keine Ahnung. Wir sitzen also am nächsten Abend zusammen und reden darüber, wie die Mong so ihr Geld verdienen. Reisanbau sicherlich, Büffelzucht und Bambus – nehme ich an. Aber dann schleppen sie einen riesigen Sack mit Marihuana herein, stellen ihn auf den Boden und lassen mich nicht blöd aus der Wäsche schauen. Die unschuldigen Mong also bauen Gras in Größenordnung an und verkaufen es in der Kleinstadt Sa Pa. Selber rühren zumindest die Buddhisten in der Familie nichts an. Großvater und Großmutter dagegen sind Schamanen und der alte Herr ist mir ohnehin seit längerem suspekt. Während des Abendessens und überhaupt: eigentlich immer…sitzt er an der Feuerstelle und raucht irgendetwas, das verdächtig nach Opium aussieht aus der Bambuspfeife. Und er sagt ja auch nicht viel. Sitzt nur da und winkt manchmal und ansonsten feuert er die Pfeife mit einem brennenden Ast nach, den er aus dem Feuer zieht. Eines Abends winkt er mich herüber und bietet mir eine der mysteriösen Früchte an, die über dem Feuer geröstet werden. Die Schale wird entfernt und dann soll ich die kleinen bitteren Kerne dieser eigenartigen Frucht essen. Sehr gesund, meint er und deutet unaufhörlich auf meinen Hals. Naja…stimmt, irgendwie entwickelt sich da schon ein gewisser Hustenreiz in meiner Kehle. Muss das nasse Wetter sein. Also nichts wie rein damit. Bei der dritten dieser Früchte, bei deren Verzehr ich aufs höchste auf meine Gesundheit bedacht bin, hält er mich zur Mäßigung an. Was? Warum denn? Ich will doch meine Halsschmerzen wegbekommen. Anscheinend hilft das Zeug aber nicht nur gegen Halsschmerzen, sondern wird als sanfte Droge vom Kaliber Nikotin oder Alkohol verwendet. Mich machen die Kerne eigentlich nur müde. Vielleicht war es aber auch der anstrengende Tag, der meine abendliche Erschöpfung verursacht hat.


Feuerstelle im Haus


Hauptgeschäftszweig Marihuana


Der Großvater

Stundenlang bin ich mit den Mongfrauen ins Tal gelaufen – dort, wo es Schulen und Versorgungspunkte gibt. Durch Wasserfälle, Schlamm und an Hundegebell vorbei kommen wir irgendwann in ein kleines Dorf, in dem weitere Familienangehörige der Hausherrin wohnen und wie selbstverständlich große Marihuanaplantagen betreiben. Währenddessen sind die Mongmänner beim Bambussammeln im Wald oder transportieren Mais mit dem Motorrad. Manchmal bleiben sie sogar für Tage zu diesem Zweck fern. Der Mann der Mongfamilie, in der ich für zwei Nächte heimisch geworden bin, kam sogar erst an dem Morgen zurück, als ich den Ort schon wieder in Richtung Hanoi verlassen wollte. Ich war überglücklich, dass er mir immerhin eine Motorradfahrt nach Sa Pa anbot. Problem: bis zur nächsten Straße musste ich selber gehen. Und wieder geht es auf und ab in Schlamm und Matsch, während mir quasi nur noch Badelatschen geblieben und meine eigentlichen Schuhe komplett vom Dreck durchdrängt sind. Wegrutschen ist somit Standard. Doch ich balanciere mich irgendwie bis zur Kilometer entfernten Straße. Zumindest nennen sie es Straße. Der einzige Unterschied zum Schlammpfad ist aber nur, dass dort mehr Steine herumliegen und die Strecke damit etwas fester wird. Sicher ist das aber noch längst nicht. Die Fahrt zurück nach Sa Pa ist die allergrößte Wackelpartie, die ich je auf einem Motorrad erlebt habe: offroad, Motorcross. Es ist aber auch erst das fünfte Mal, dass ich überhaupt auf so einer Maschine sitze. Irgendwann erreichen wir dann die so genannte Zivilisation. Vollkommen ausgepowert vom ganzen Laufen und Balancieren auf dem Motorrad schaffe ich es nicht einmal, mich mit den Busfahrern um den eindeutig gefälschten Ticketpreis zu streiten. Natürlich verlangen sie von dem ausländischen Touristen den doppelten Preis und ich sage im ersten Moment mit Nachdruck Nein, doch schnell ändert sich das Ganze in ein Na gut, ist mir jetzt eigentlich egal.


Ausflug ins Tal


Ausflug ins Tal


Marihuanaplantagen

Noch mehr Zivilisation finde ich in Lao Cai vor. Wieder zurück in der kleinen Grenzstadt – und jetzt trampen? Das Dumme ist eben, dass man mich direkt am Busbahnhof herauslässt und die Angebote verlockend klingen. Die Fahrt nach Hanoi, welche neuen Rekorden in Sachen Langsamkeit nacheifert, dauert nur 10 Stunden und kostet läppische 5 Euro. Wie man es übrigens schafft für 300 Kilometer 10 Stunden zu brauchen, ist mir ein absolutes Rätsel. Rechnen wir mal durch: selbst, wenn man sich wirklich anstrengt, kann man doch nicht mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 Km/h durchs Land schleichen. Wie? Wie? Wie? Egal, das steht auf einem anderen Blatt Papier. Auf diesem hier soll nur gesagt sein, dass die Zeit, die ich unter den Mong verbracht habe, ziemlich intensiv war.

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